Wilder Wickerbach – Pegelstand bei 60 cm

Leere Regale beim Nahkauf – Lieferung kam nicht

Samstag Morgen im Nahkauf – auffällig viele Regale sind leer. Was ist passiert? „Alles in Ordnung“, so eine Mitarbeiterin, „durch interne Umstellungen ist die heutige Lieferung nicht angekommen. Wir hoffen, nächste Woche ist wieder alles normal.“ Hier kann man erahnen, wie wichtig funktionierende Lieferketten sind.

Wallauer Firma Meinhardt entsorgt weiterhin den Müll

Foto: Meinhardt.biz

Die Stadt hat ein großes Geheimnis daraus gemacht, wer zukünftig den Müll in Hofheim entsorgt. Im Höchster Kreisblatt von heute war zu lesen, dass die Firma Meinhardt den Zuschlag bekommen hat. Die Wallauer wird es freuen, denn der Kontainerplatz der Firma im Gewerbegebiet ist ein regelrechter Treff Samstag morgens. Dann können Wallauer kostenfrei Papier, gelbe Säcke, Grünschnitt und Metallschrott entsorgen. Novum: Es soll künftig eine größere Biotonne verfügbar sein – sonst bleibt alles beim alten.

Die Taunusblickschule wird wohl noch warten müssen.

Der Kreis hat aktuell beschlossen, dass weiterhin auf technische Möglichkeiten zur Minderung der Virenlast in Klassenräumen verzichtet werden muss. Lüften statt Luftfilter lautet die Devise. Dabei sind Luftfiltergeräte nach Forschungen anerkannter Wissenschaftler in der Lage, die Virenlast – und damit die Ansteckungsgefahr – in Räumen wirkungsvoll zu verringern.

Die Elisabethenschule geht hier einen anderen Weg und hat schon 2020 WLan und Luftfilter für alle Klassenräume möglich gemacht. Ausführlich dazu ein Artikel der FNP aus dem letzten Jahr:

https://www.fnp.de/lokales/main-taunus/hofheim-ort74520/hofheim-die-elisabethenschule-hat-die-nase-vorn-90121174.html

Verliert die Wallauer Firma Meinhardt den Auftrag zur Müllentsorgung?

Die Beschlussvorlage, in der dies steht, wird heute in einer nicht öffentlichen Sitzung der Stadtverordneten behandelt. Für die Wallauer stellt sich die Frage, ob sie weiterhin samstags ihr Altpapier und Grünschnitt sowie die gelben Säcke kostenfrei und unkompliziert im Gewerbegebiet Wallau bei der Firma Meinhardt entsorgen können. Dies ist deutlich komfortabler als beim Hofheimer Wertstoffhof, bei dem Warteschlangen keine Seltenheit sind. Sollte tatsächlich ein anderes Unternehmen (aus wirtschaftlichen Gründen) den Zuschlag erhalten haben, bleibt zu hoffen, dass der Übergang reibungsloser als beim letzten Wechsel des Busanbieters funktioniert. Damals fuhren zu Beginn Fahrer ohne Ortskenntnis schon mal den falschen Weg. Die Kommunikation war aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse schwierig.