Erkenntnisse aus dem Ortsbeirat – Bauen bleibt schwierig

Auf der heutigen Sitzung des Ortsbeirats machte Hr. Exner nochmals deutlich, dass Bauen ein hoch komplexes Thema sei. Übersetzt: Alles dauert. So ist der Starttermin für den ersten Zug über die Wallauer Spange schon 1 Jahr weiter nach 2027 gerutscht. Auch auf die Nachfrage zum Neubau des Aldi (Gelände jetziger Nahkauf) kam die Antwort, dass die Planoffenlegung wohl frühestens zur übernächsten Sitzung des Ortsbeirats erfolgen wird. Heißt, dann gibt es eine erste konkrete Idee, wie man bauen könnte. Auch die beantragte Lärmmessung an der A3 lässt auf sich warten. Die Stadt hat die Autobahngesellschaft angefragt und – …. – noch keine Antwort bekommen. Beschlossen wurde dann schnell noch, dass auch an der A66 gemessen werden soll. Weitere Themen – der Ortsbeirat möchte Einsicht in das Straßenkataster bekommen – in den nächsten 10 Jahren steht in Wallau angeblich keine grundhafte Erneuerung an, obwohl einige Straßen in sehr schlechtem Zustand sind (Hr. Ströhmann). Man lernte auch, dass jeder mit Genehmigung der Telekom einen DSL-Kasten bunt gestalten kann – nach dem Vorbild des Kastens vor der Wallauer Grundschule. Die Ikeaflohmärkte sind immer am letzten Sonntag im Monat, außer in der Adventszeit. Am dritten Dienstag im Monat kommt der Bürgerkoffer zum Einsatz, außer in den Ferien (April und August). Nach 50 Minuten wünschte die Ortsvorsteherin allen einen schönen Abend.

Laute Orte jetzt melden – Lärmaktionspläne werden überarbeitet

Für die Umgebung von Hauptverkehrsstraßen und Eisenbahnstrecken können Anregungen zum Lärmkataster bis zum 22. Januar online eingereicht werden. Wo ist es besonders laut – oder besonders leise in Wallau. Mangel an Hauptverkehrsstraßen hat Wallau, am Wiesbadener Kreuz und an der ICE-Strecke gelegen, wohl kaum.

Hier können Hinweise zu Lärmschwerpunkten eingereicht werden: https://beteiligungsportal.hessen.de/portal/hauptportal/startseite

Preiswillkür an den Tankstellen – 17 Cent Schwankung innerhalb einer Stunde

Shell in Wallau (alt)

Heute Morgen, 6:30 Uhr, auf dem Weg zum Bäcker: Diesel kostet 1,89 Euro. Um 7:55 Uhr dann der Sprung auf 2,05 Euro. Berufspendler abkassieren? Lieferkettenprobleme? Krieg in der Ukraine? Egal, denn um 8:15 Uhr stand wieder 1,88 Euro pro Liter Diesel auf der Anzeige. Ist aber nachvollziehbar, die Milliardengewinne der Erdölgesellschaften müssen ja erwirtschaftet werden …..

Hessen (im)Mobil

Schwierig scheint der Umgang der Stadt mit der Behörde Hessen Mobil zu sein. In Wallau lehnte diese vor kurzem (erneut) eine Zufahrt von der Umgehungsstraße zum geplanten Aldi-Markt ab, in Lorsbach soll nun wegen einer Stützmauer zu einem kleinen Bach die Straße 12 Monate gesperrt werden. Die Petition des Lorsbachers Aktionsbündnis hat Stand heute 491 Unterstützer, 10000 sind notwendig. Also fleißig auf www.openpetition.de/!bfgfj das Bündnis unterstützen.

Müssen die Wallauer zukünftig mit einem Verkehrschaos an der Kreuzung Theodor-Heuss und Wiesbadener Straße rechnen?

Schon jetzt ist zu Spitzenzeiten das Überqueren der Straße ein Abenteuer, das auch Schulkinder aus dem Wohngebiet Gräsiger Weg bestehen müssen. Auf den vergangenen Ortsbeiratssitzungen wurde dies – zumeist von Wallauer Bürgern – häufig angesprochen. Lustige Verkehrsgutachten, die häufig nur ein Szenario betrachten – dienten der Stadt als Argument für den Aldi auf dem jetzigen Nahkaufgelände. Zusätzlicher Verkehr durch die Wallauer Spange scheint auch wahrscheinlich – außer in den erwähnten Verkehrsgutachten. Und wer auf den Sitzungen zugehört hat, dem war klar, dass Hessen Mobil keine zusätzliche Abfahrt von der Umgehungsstraße bauen wird. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben (Gorbatschow) – und so ist die Überschrift im Höchster Kreisblatt wenig überraschend:“ Hessen mobil lässt besorgte Anlieger abblitzen“ . Da wirken nachträgliche Erklärungen, man unterstütze das Projekt nur, wenn eine zusätzliche Zufahrt geschaffen wird, ein wenig seltsam ……

Mobilitätswende mit der Bahn?

Anzeigetafe im Frankfurter Hauptbahnhof

Heute auf dem Weg nach Hamburg. Geplant ist ganz entspannt und klimafreundlich mit Bus und Bahn. Bis jetzt nur kleine Hindernisse. Der Kartendrucker im Hofheimer Stadtbus ist defekt. Macht nix, am Bahnhof steht auch einer für die Fahrkarte nach FFM. Beim Verlassen des Busses auch nur etwas durch die Tür angerempelt, die der Busfahrer etwas vorschnell geschlossen hat. Auch das Schild „Aufzug für 4 Monate nicht nutzbar“ wird nur kurz zur Kenntnis genommen, denn ich habe nur einen kleinen Reisetrolley dabei. Etwas nervös machte mich die Durchsage, das der Regionalexpress nach FFM 15 Minuten verspätet abfährt. Bekomme ich den gebuchten ICE nach Frankfurt? Die Sorge ist absolut unbegründet. Der ICE hat 35 Minuten Verspätung. Dafür ohne Bordrestaurant (laut Anzeige). Im Zug wird allerdings herzlich in das Bordbistro eingeladen, von der netten Stimme aus dem Lautsprecher. Er hat bestimmt die Anzeige nicht gelesen – oder gar den Bistrowagen illegal mitfahren lassen? Egal. Nach einer Viertelstunde im Zug haben wir den Main bei Frankfurt Niederrad überquert – über die Definition von Hochgeschwindigkeitszug sollte nachgedacht werden. Kurz nach der Brücke stehen wir wieder. Freue mich schon auf die tollen Erklärungen aus dem Lautsprecher. Nicht das diese weiter helfen, aber man fühlt sich informiert. Ich frage mich allerdings schon, ob so die Mobilitätswende vom Auto weg erfolgreich sein kann ….. Das Wetter ist traumhaft, ich genieße den Blick auf vorbeiziehende Landschaften aus dem Fenster.

An der Tankstelle und auf hoher See ist man in Gottes Hand

7:30 Uhr – Tankstelle Wallau: Diesel kostet stattliche 2,23 Euro. 14:45 Uhr – die gleiche Tankstelle: Der Preis pro Liter sinkt um 18 Cent auf 2,05 Euro. Die rapiden Preissprünge kann man schwerlich erklären, es sei denn mit einer Verarschung der Kunden. Da hilft auch kein angekündigter Tankrabatt. Der landet vermutlich in den Taschen der Mineralölkonzerne. Aber ein Gesetz gegen Kundenverarsche wird es wohl nicht geben, regelt ja alles der Markt …….

Bald Flüchtlinge aus der Ukraine in der Ländheshalle?

Das jedenfalls legt eine Mitteilung der Chayns-App nah. „Hallo Ralf, wir sind auf den Parkplatz in der Rüdesheimer Straße umgezogen, da in der alten Ländcheshalle ukrainische Kriegsflüchtlinge untergebracht werden und die sanitären Anlagen hierfür unmittelbar nebenan auf dem Platz unserer ehemaligen Teststation plaziert werden“ Der Kreis hatte angekündigt, dass die Ländcheshalle eine von drei möglichen Unterkünften sei.

Osterzeit in der Ukraine

Photo: Mikhail Palinchak (Twitter)

Ein Zeichen der Hoffnung und ein wagemutiger Schritt: Ein ukrainisches Paar heiratet während des Krieges. Möge der Krieg bald vorbei sein und die beiden die Chance bekommen, ein glückliches Leben zu führen. In einer Woche ist Ostern, das Verheißungsfest der Christen. Mit der Geburt Christi sollte die Welt erlöst werden. Da gibt es noch viel zu tun. Die Nachricht aber lautet: Nicht die Hoffnung verlieren!