
Impfen schützt!


Ralf Domann



…. sagte der Dirigent zu Beginn, und meinte damit die „analoge Anwesenheit“ im Gegensatz zu den digitalen „Zoom-Köpfen“. Nicht nur der Chor, der 18 anstrengende Monate hinter sich hat, auch die Zuschauer genossen bei herrlichem Wetter das Open Air Event. Möglich gemacht haben dies nicht zuletzt die zahlreichen Sponsoren aus Wallau …. Fazit: Gerne mehr von solchen Veranstaltungen!

Die Osrtbeiratssitzung gestern dauerte fast 2 Stunden. Hauptthema war das Bebauungskonzept für das Gelände des jetzigen Nahkaufs. Mitte nächsten Jahres läuft der Pachtvertrag aus. Gebaut werden soll Stand heute ein Aldi und 14 Wohnungen oben drauf. Zwei Knackpunkte blieben: Eine unterbrechungsfreie Nahversorgung und der stetig steigende Verkehr. Zumal auch durch die Wallauer Spange und die Neubaugebiete mehr Autos unterwegs sein werden. Hier setzte auch die Kritik eines Anwohners der Wiesbadener Straße an: Verkehrsgutachten würden immer nur ein Bauprojekt isoliert betrachten. Alle Projekte zusammen führten zu einem Verkehrskollaps. Eine Anbindung über die Umgehungsstraße sei nicht möglich (sagt Hessen mobil). Stellt sich die Frage, ob es eine gute Idee war, erst den Verkehr mittels Umgehungsstraße aus Wallau zu holen und jetz mit einem Aldi wieder herein.
Außerdem wurde mitgeteilt, dass 5 neue Mülleimer an Feldrandpositionen durch die Stadt aufgestellt werden, allerdings ohne „Doggy Bag“.
Die CDU stellte den Antrag zu prüfen, ob ein Teil der Taunusstraße als Einbahnstraße ausgewiesen werden kann, um den illegalen Durchgangsverkehr aus Breckenheim auszubremsen. Ob dann der Umweg über Herrengarten und Philipp Schleicher Straße genommen wird, sei abzuwarten.
Urlaub in Deutschland trendet. Für Kinder ist da das Legoland eine erste Adresse. Der Park ist überschaubar, die Attraktionen speziell auf kleine Besucher angepasst. Jugendliche ab 14 könnten die Attraktionen als „lasch“ empfinden. Wer kein Hotel mit Legotapeten benötigt, kann prima im nahen Günzburg nächtigen (entsprechende Packages werden angeboten“. Das Vienna Easy Hotel (als eine Möglichkeit) liegt nahe des alten Marktplatzes, der vielfältige Einkehrmöglichkeiten bietet. So spart man leicht 200 Euro pro Nacht (für eine vierköpfige Familie). Wer keine (Ansteh-)Schlangen mag, der sollte eher einen regnerischen Tag wählen. Dort hatten wir so gut wie keine Anstehzeiten. Am sonnigen zweiten Tag musste man häufig von 30 Minuten bis zu über eine Stunde einplanen. Die angezeigten Wartezeiten in der App und auf den Schildern sind äußerst optimistisch. Zu Essen und Trinken würde ich immer mitnehmen – die Buden im Legoland haben das klassische Kirmes-Essen und lange Wartezeiten.

Bis zum 12.7.2021 sollten sich 25% der Wallauer entschieden haben, einen Glasfaseranschluss bei der Deutschen Glasfaser zu beantragen. Dies scheint nicht geglückt zu sein. Auf der Internetseite ist das Projekt „Wallau&Diedenbergen“ nicht mehr zu finden …..

Vierte Welle und Mutanten brachten mich auf die Idee, dass ein Urlaub im heimischen Wallau auch nicht so schlecht wäre. Die Preise in der Hauptreisezeit taten ihr übriges dazu. Bei der sonntäglichen Wanderrunde rund um Wallau führt der Weg nahe an der Autobahn vorbei (ist bei der Lage von Wallau am Autobahnkreuz A3/A66 auch fast nicht zu vermeiden). Langsam fahrende Autos mit offenen Scheiben zogen an mir vorbei. Neben der Baustelle mit Verengung der Straße sorgte ein unspektakulärer Unfall auf der Höhe der „alten“ Autobahnunterführung nach Breckenheim für lange Autoschlangen. Zumindest dies kann einem beim Urlaub daheim nicht passieren …

Luftfilter reduzieren die Virenlast in der Luft. Und entgegen einer weit verbreiteten Meinung verhindern diese auch nicht das Lüften. Sie sind leiser als z.B. der Verkehr oder sogar die Baustelle vor der Taunusblickschule. Natürlich haben alle das Wohl der Kinder im Blick. Aber alles dafür tun, dass Schulen offen bleiben können? Nicht mit weiteren Luftfiltern, befindet der Kreistag. Diese seien laut (aber schlimmer laut als offene Fenster), gäben keine hundertprozentige Sicherheit (wo bitte gibt es die?) und jetzt sei es eh zeitlich nicht möglich (stimmt, nachdem man ein Jahr lang nichts unternommen hat). Und bitte keine privaten Initiaven, das wäre ja der“ Untergang der Bürokratie“.