
Auf der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde der Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept beschlossen. Damit stehen auch die Steuersätze 2026 fest (rückwirkend zum 1.1.2026).

Neuigkeiten aus Wallau & Marxheim
Ralf Domann

Auf der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde der Haushalt und das Haushaltssicherungskonzept beschlossen. Damit stehen auch die Steuersätze 2026 fest (rückwirkend zum 1.1.2026).
„PCT (ehemals Polar Mohr) prüft den Umzug nach Eschborn“ titelt heute das Höchster Kreisblatt im Lokalteil. Yorck Richter, der neue Manager der Firma, spricht es gegenüber der Zeitung aus: „Der Umzug ins neue Gewerbegebiet ‚An der Lach‘ sei keineswegs sicher“.

(@schlofnix) Instagram-Post vom 5. Januar: Polar Mohr muss bis Ende 2026 aus seinem jetzigen Standort in Hofheim, Hattersheimer Straße, ausziehen. Geplant (gehofft) ist, das die Firma im neuen Gewerbegebiet „In der Lach“ in Diedenbergen ein neues Zuhause findet. Allerdings ist bis jetzt noch nichts von großen baulichen Aktivitäten zu merken ….
In Eschborn stünden schon passende Gebäude, etwas „seriöses und solides“. Endgültig will sich der Manager noch nicht äußern. Allerdings soll auf der Betriebsversammlung am 5. März verkündet werden, wo PCT künftig firmiert. Die Chance, dass PCT in Hofheim bleibt, wird merklich kleiner, aber die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

Der Bahnexperte der Grünen im Bundestag, Matthias Gastel, hatte gefragt, ob Bahnprojekte wegen fehlender Gelder verschoben werden. Ja genau, sagte der parlamentarische Staatssekretär der CSU im Verkehrsministerium, 5 Stück. Darunter die Wallauer Spange. Fehlende Gelder allerorten – ein herber Schlag für Wallau.
Quelle: hessenschau.de

Der Erste Wallauer Spiegel für 2026 ist fertig und liegt an folgenden Stellen aus: Bäckerei Schwenk, Cafe Korn, Wallauer Apotheke, Postladen, Brothaus im Gewerbegebiet. Infos allgemein zum Wallauer Spiegel unter www.wallauer-spiegel.de

Hier die offizielle Information der Stadt auf Hofheim.de: Dramatische Finanzsituation: Kreisstadt kämpft mit Kassendefizit und fehlenden Rücklagen
Aktuelle Presseinformation als pdf

Kriftel erhöht 2026 die Gewerbesteuer. 2025 wurde schon die Grundsteuer erhöht. In Hofheim wurden Steuererhöhungen, mutmaßlich auch mit Blick auf die Bürgermeisterwahl im März, bisher ausgeklammert. Doch nun ist Hofheim extrem klamm. Die Rücklagen sind aufgebraucht. Viele Nachbargemeinden haben den Grundsteuersatz wegen der Geldnöte erhöht. Da darf man auf den Haushalt, der am 17. Dezember in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden soll, gespannt sein. Wohltaten runter und Steuern rauf? Wilhelm Schultze ist erst wenige Monate Bürgermeister. Doch wie sagte schon der Vordenker der Macht, Nicolò Machiavelli, 1513: „Unter allen Fürsten kann der neue am wenigsten den Namen der Grausamkeit vermeiden“ – allerdings wird dies in der ersten Zeit auch leichter dem Vorgänger angelastet.

In eigener Sache: Die schöne Tradition, dass Wallau ein eigenes gedrucktes „Blättchen“ hat, möchte ich gerne fortführen. 6 Mal im Jahr wird weiterhin der Wallauer Spiegel wie bisher in den bekannten Geschäften ausliegen. Herzlichen Dank auch an dieser Stelle an Anne Sprickmann, die den Wallauer Spiegel bisher mit viel Liebe und nicht wenig Aufwand herausgegeben hat. Sie hat mir einiges mit auf den Weg gegeben, so dass ich nicht bei Null anfangen muss. Vieles bleibt beim Alten, manches wird sich ändern. Eine Info-Seite im Internet zum Beispiel. Ich jedenfalls freue mich schon auf die erste Ausgabe im Januar 2026. Gerne nehme ich Anregungen, Wünsche und natürlich Sponsorenzusagen entgegen, und vielleicht findet sich in Zukunft noch eine Mitstreiterin oder Mitstreiter.

Die Unterkunft für von Obdachlosigkeit betroffene Personen an der Rheingaustraße erfüllt altersbedingt nicht mehr den gewünschten Anforderungen. Die Hofheimer Wohnungsbau GmbH (HWB) als Eigentümerin des Gebäudes plant deshalb den Neubau an gleicher Stelle, der nun mit dem Abbruch der alten Bestandsgebäude konkret wird. Die Häuser sind bereits entrümpelt und der Bagger ist vor Ort. Von Ende Oktober bis zum Jahresende erfolgt der Abriss. Der Neubau startet dann voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2026 und soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.
Das beauftragte Architekturbüro Kulla hat die Grundrisse und Ausstattungen der Wohneinheiten an die Nutzergruppe orientiert geplant. Die Kosten für die Maßnahme werden sich auf voraussichtlich ca. 4,6 Millionen Euro belaufen. Es wird ein KFW-Energiestandard umgesetzt. Es werden 29 Wohneinheiten für das Übergangswohnen auf dem 600 Quadratmeter großen Grundstück entstehen. (Quelle:HWB Hofheim)